Unsere Gartenordnung

Ein gutes Miteinander braucht klare Regeln. Hier finden Sie die wichtigsten Auszüge aus unserer Gartenordnung für den Alltag in der Anlage. Das vollständige Dokument können Sie am Ende der Seite herunterladen.

Regeln für eine funktionierende Gemeinschaft

Unsere Kleingartenanlage ist für uns alle ein Ort der Erholung, der Eigenversorgung und der sinnvollen Freizeitgestaltung. Um dieses Ziel zu erreichen und unsere Anlage dauerhaft zu pflegen, ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und gegenseitige Rücksichtnahme unerlässlich.

Grundlage unseres Zusammenlebens ist die Gartenordnung des Vereins der Garten- und Blumenfreunde Olching e.V.. Um Ihnen das Nachschlagen zu erleichtern, finden Sie hier die wichtigsten Bestimmungen für den Vereinsalltag kompakt zusammengefasst.

Besondere Ruhezeiten:
– Täglich von 12:00 bis 14:00 Uhr und von 20:00 bis 07:00 Uhr.
– An Sonn- und Feiertagen ist ganztägig Ruhe zu bewahren.

Laute Geräte & Maschinen:
Maschinen mit Verbrennungsmotor oder hohem Arbeitsgeräusch (z.B. Rasenmäher) dürfen vom 01.04. bis 31.10. (außer Sonn-/Feiertags) nur zu folgenden Zeiten betrieben werden:
– Täglich vormittags: 09:00 bis 12:00 Uhr
– Montag und Mittwoch: zusätzlich nachmittags 14:00 bis 19:00 Uhr

Hinweis: Hand- und Elektromäher dürfen zwischen 12:00–14:00 Uhr, von 20:00–07:00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen nicht benutzt werden.

Abstand zur Gartengrenze:
– Bäume, Sträucher und Hecken bis 2,00 m Höhe: mindestens 0,50 m.
– Bäume, Sträucher und Hecken über 2,00 m Höhe: mindestens 2,00 m.

Der Abstand wird von der Mitte des Stammes bzw. des zunächst der Grenze befindlichen Triebes gemessen.

Auswahl der Gehölze: Wald- und Ziergehölze, die im ausgewachsenen Zustand höher als 4,00 m werden, dürfen nicht gepflanzt werden.

Himbeeren, Brombeeren und ähnliche Pflanzen sind so zu setzen, dass sie den Nachbargärten keinen Schaden zufügen.

Für die Bepflanzung als Abgrenzung zwischen Parzellen gelten zusätzlich die niedrigeren Höchstmaße im Abschnitt „Hecken, Zäune & Wege“.

Zwischen den Parzellen ist eine Abgrenzung durch folgende Einfriedungen zulässig:
– Hecken bis 1,00 m Höhe.
– Sträucher bis 1,20 m Höhe.
– Beschichteter grüner Maschendrahtzaun bis 0,80 m Höhe.

Zu den Anlagewegen müssen die Kleingärten mit einem einheitlichen Holzzaun von 0,80 m Höhe eingefriedet sein.

Wegpflege: Die Stichwege sind von allen jeweiligen Anliegern gemeinsam zu pflegen.

Generell: Bauliche Veränderungen dürfen nur nach der vorherigen Anzeige in Textform bei der Spartenleitung und der Zustimmung des Ausschusses vorgenommen werden!

Anbauten Gartenhaus: Zugelassen ist ausschließlich ein Gerätekasten an der Rückseite bis zu einer Länge von 2,50 m, Breite 0,60 m und Höhe 1,10 m sowie Markisen, Pergolen (ohne festes Dach) und ein Windfang (Windschutz zwischen Terrassendachpfosten und Gartenhauswand).

Gewächshäuser: Zwingende Höchstmaße: Firsthöhe 2,10 m, Traufhöhe 1,24 m (inkl. Sockel), Länge 2,28 m, Breite 1,93 m

Solaranlagen: Solaranlagen bis zu 1 qm sind zulässig.

Gartenteiche: Ein Teich bis 1 qm Fläche und 30 cm Tiefe ist genehmigungsfähig.

Spielgeräte: Das Aufstellen von Kinderspielgeräten mit einer Höhe von mehr als 1 m (z.B. Trampolin, Klettergerüst) ist anzeigepflichtig.

Nicht genehmigungspflichtig: Kinderplanschbecken aus Kunststoff (bis zu einer Fläche von 2 qm und 0,40 m Höhe), Beetumrandungen, Wege im Garten, Hochbeete und Rankgerüste.

In jeder Parzelle ist ein Kompostplatz einzurichten (nur für organische Abfälle!). Er ist so anzulegen, dass niemand belästigt wird. Das Düngen mit Fäkalien ist nicht gestattet.

Die Lagerung von Hausunrat, Materialabfällen oder Speiseresten ist verboten. Nicht kompostierbare Abfälle sind nach den behördlichen Bestimmungen zu entsorgen.

Das Verbrennen von Abfällen sowie jegliche offenen Feuer sind strengstens verboten!

Das Grillen ist nur mit Holzkohle oder Gas erlaubt. Dabei ist unbedingt auf ein erträgliches Maß an Rauch- und Geruchsbelästigung der Nachbarn zu achten.

Der Wasserverbrauch ist auf das notwendige Maß zu beschränken. Empfehlungen durch öffentliche Organe, der Vorstandschaft oder dem Spartenleiter und dessen Vertreter über Verbrauchsbeschränkungen ist Folge zu leisten.

Regenwassernutzung: Gartenteiche sind möglichst mit Regenwasser aufzufüllen. Die Installation von Regenwasserbehältern wird empfohlen.

Winterpause: In der Zeit vom 01. November bis 31. März (witterungsbedingt kann hiervon abgewichen werden) ist die Wasserversorgung abgestellt. Für die erforderlichen Wartungsarbeiten ist nur der Wasserwart zuständig.

Eingriffe & Leitungen: Eigenmächtige Eingriffe in die Wasserversorgung, insbesondere das Anbringen zusätzlicher Wasserhähne oder Veränderungen an Leitungen sind untersagt. Die Anbindung der Gartenhäuser an die Wasserversorgung (für Toiletten, Duschen, Spülen etc.) ist nicht gestattet.

Unsere Gartenordnung basiert auf den rechtlichen Vorgaben des Bundeskleingartengesetzes.
Hier können Sie das Gesetz (BKleingG) online nachlesen ➔

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